Gebrauchtbootkauf im EastWest Yacht-Zentrum

Was Sie von unseren gebrauchten Booten erwarten dürfen

Aktuell sind die Häfen meist vollständig leer. Alles ist im Winterschlaf, die Yachten schlummern sicher auf ihren Böcken an Land und zugegeben, in der Weihnachtszeit haben die meisten von Ihnen sicher anderes im Kopf, als das neue Motorboot. Allerdings: So abwegig ist der Gedanke gar nicht, denn traditionell ist das Thema Gebrauchtboote sogar jetzt, in der Wintersaison, ziemlich aktuell. Egal, ob die Stege leer und die Weihnachtsgänse im Ofen sind.

Es ist ruhig bei uns. Ist es das aber wirklich?

Wir möchten daher in diesem Artikel die wichtigsten Fragen beim Thema „Kauf eines Gebrauchtbootes“ in Angriff nehmen und Ihnen Antworten geben. Das betrifft Fragen, die Sie als Gebrauchtboot-Käufer haben ebenso, wie Fragen, die Ihnen als Boots-Verkäufer oder Eigner durch den Kopf gehen, der seine Motoryacht gern verkaufen möchte. Hierzu haben wir uns Anfangs der Woche mit unserem Verkaufsleiter Mathias Kalmutzke im schwimmenden EastWest-Büro im romantisch-ruhigen Hafen Zehdenick getroffen.

Wann ist die beste Zeit für den Gebrauchtbootkauf?

Mathias Kalmutzke versetzt sich in die Lage der Käufer: Denn die Frage ist, wann die potenziellen Käufer für ein gebrauchtes Boot die Zeit haben, sich mit den vielen Anzeigen zu beschäftigen und vor allem, wann das Geld für eine solche Anschaffung da ist. „Natürlich kann man das ganze Jahr über sein Boot anbieten – und auch gebrauchte Boote kaufen“, sagt er: „Aber die meisten frischen Angebote gibt es natürlich, wenn eine Yacht-Saison zu Ende geht.“ Dann nämlich, beenden die Voreigner ihre letzte Saison und geben die Boote in den Verkauf. „Klar will man den letzten Sommer gern noch selbst auf der Yacht verbringen“, meint er – was verständlich ist.

Mathias Kalmutzke ist stolz auf seine Gebrauchtboot-Flotte!

Wir folgen Mathias beim Rundgang durch das EastWest Yacht-Zentrum in den neuen Showroom. Hier sind bereits die Modelle für diesen Winter aufgestellt: DELPHIA 11 Sedan und Flylounge, sowie eine nagelneue LINSSEN Grand Sturdy 30 – die Mathias als Neuboot mit einem schönen Weihnachts-Nachlasse anbietet. „Bei uns lohnt es sich natürlich das ganze Jahr über in die Angebote für Gebrauchtyachten (LINK) zu schauen“, meint er, aber gerade zum Jahresende kommen meist die interessantesten Angebot. Warum? „Na weil die neue Saison ansteht! Viele Verkäufer von gebrauchten Yachten haben oft eine Neue im Zulauf. Oder wollen eine neue Yacht kaufen: Da wäre es schön, wenn das Budget vom Verkauf des alten Bootes noch mit in die Kriegskasse kommt.“ Es sind also grundsätzlich im Winter die besten Rabatte drin? Mathias grinst nur …

Im neuen - noch etwas kahlen - Showroom

Und weil im Winter dann die Anfragen steigen, ist es für Mathias auch selbstverständlich, dass er zwischen Weihnachten und Neujahr das Verkaufsbüro eben nicht zumacht: „Gerade jetzt haben die Menschen zu Hause Zeit. Neben Christbaumschmücken und die Gans mit Fond im Ofen einpinseln bleibt viel Ruhe und Leerlauf.“ Dann durchforsten sie die Angebots-Plattformen, lesen etwas genauer die Yacht-Magazine und haben einfach mehr Zeit, sich auch auf Details einzulassen. „Wenn dann eine Angebots-Anfrage kommt oder gar jemand eine Yacht live sehen will, gewinnt, wer ansprechbar ist.“, sagt er: Und Mathias ist ansprechbar – das Büro ist besetzt, Mails werden beantwortet, das Telefon abgenommen und Gäste für Besichtigungen willkommen geheißen.

So minimieren Sie die Risiken bei einem Gebrauchtboot-Kauf

Das bringt uns zu den wichtigsten Fragen beim Gebrauchtboot-Kauf, von denen die nach den Risiken meist die dringendste ist. Denn üblicherweise sind die Hersteller-Gewährleistungen, die die produzierenden Werften auf die Boote geben, nach schon 2 Jahren abgelaufen. „Einzelne Ausrüstungsteile haben oft Garantien, die über diese Gewährleistung hinaus gehen“, sagt Mathias, „nur diese muss man oft aktivieren, manchmal verlängern und auch das Boot entsprechend pflegen.“ Das ist auch der größte Unterschied zum Neubootkauf: Hier ist immer ein Händler in der gesetzlichen Verantwortung, sich um Gewährleistung, Mängel und Garantie-Claims zu kümmern. „Beim Kauf einer gebrauchten Yacht, noch dazu älter als 2 Jahre und womöglich von einem Privatverkäufer, hat der Käufer diese Sicherheit nicht mehr.“ Wir werden später noch einmal genauer auf das Thema Gewährleistung und Privat-Verkauf eingehen.

Wir schauen uns einige Gebrauchte bei EastWest an

Grundsätzlich rät Mathias dazu, sich nicht nur ausschließlich mit dem angebotenen Gebrauchtboot zu beschäftigen, sondern auch mit dem Drumherum: Papiere, Wartungsbücher, Verträge. Es lohnt sich sicher auch, einen genauen Blick auf den Verkäufer zu werden. „Wer auf Nummer sicher gehen will, hat eigentlich nur zwei Möglichkeiten.“, meint Mathias: „Entweder man zieht einen professionellen Yacht-Gutachter und Bootsexperten hinzu, der ein offizielles, unabhängiges Ankaufgutachten macht – oder man wickelt den Kauf eines Gebrauchtbootes über einen seriösen Bootshändler ab.“ Beide Varianten sind grundsätzlich natürlich teurer, aber immerhin geht es auch bei gebrauchten Yachten – wie einer hochwertigen LINSSEN – schnell um mehrere hunderttausend Euro. „Da fallen die 1.500 bis 2.500 Euro für ein Gutachten eigentlich nicht allzusehr ins Gewicht, oder?“

“Wir wollen auch einem Gebrauchtboot-Käufer die Neuyacht-Experience bieten!“

Was ebensowenig ins Gewicht fällt, ist der Service, den EastWest beispielsweise bei den gebrauchten Yachten in unserem Angebot bietet. Wir folgen Mathias in eine unserer Winterlagerhallen. Hier stehen Eigner-Yachten unserer Kunden neben Booten, die wir als Makler im Auftrag der Eigner vermitteln. Mathias dreht sich um und fragt uns, ob wir Gebrauchtboot-Angebot von Eigneryacht im Winterschlaf unterscheiden könnten. Wir schauen angestrengt – finden aber außer den „Zu Verkaufen“-Schilder ehrlich keine Unterschiede. Mathias nickt und lächelt wieder: „Und genau so wollen wir das auch!“ Er erklärt: Ein Interessent, der sich bei EastWest eine gebrauchte LINSSEN anschaut, die aus zweiter Hand kommt, soll weitestgehend die gleichen Erfahrungen machen, wie ein Interessent, der für eine nagelneue Yacht zu uns kommt. „Was wir auf keinen Fall möchten ist, dass eine gebrauchte Yacht bei uns im Angebot den Eindruck von Schmuddel, Abnutzung oder gar Beschädigung macht!“

Natürlich nagelneu: Wir wollen und werden keinen gebrauchten Müll verkaufen!

„Das bedeutet im ersten Schritt, dass wir als Yacht-Zentrum in Zehdenick längst nicht jedes Boot, das man uns anbietet, in die Vermittlung nehmen“, meint er. Sie kennen uns, wir haben uns auf die hochwertigen, holländischen Stahl-Verdränger von LINSSEN spezialisiert: „Als überregional bekannter Fachhändler wollen wir uns auch ausschließlich auf diese Marke beschränken. Jetzt kommt natürlich nach und nach auch DELPHIA hinzu,“ sagt er, „aber bis wir dort junge Gebrauchte habe, wird das sicher noch 1, 2 Jahre dauern.“ Also nur LINSSEN, keine Fremdfabrikate? Mathias kneift die Augen zusammen: „Natürlich nicht. Wenn jemand bei uns ein Neuboot kauft und ein anderes Fabrikat in Zahlung geben möchte, dann lässt sich natürlich über alles reden.“ Grundsätzlich aber, so Mathias, geht es beim EastWest Yacht-Zentrum aber immer um die Spezialisierung auf Verdränger von LINSSEN, oder eben gleichwertig hochwertige Marken.

Sicher zum Losfahren. Darauf können Sie sich verlassen!

So oder so: Alle Gebraucht-Angebote, die wir in den Winterlagerhallen in Zehdenick sehen können, haben ein frisches Antifouling, nagelneue Opfer-Anoden, blitzblanke – teilweise komplett neue – Antriebspropeller und mehr. „Sie sehen nicht nur wie aus dem Ei gepellt aus, sie sind es auch!“ Mathias ist stolz: „Nur so kann ich mich mit dem gleichen Enthusiasmus und der gleichen Selbstverständlichkeit wie bei einem Neuboot vor die Interessenten stellen und diese gebrauchten Yachten guten Gewissens verkaufen: Weil ich weiß, dass sie in einem Top-Zustand sind!“ Warum er sich da so sicher sein kann?

Jedes Gebrauchtboot bekommt einen Refit. Jedes.

Bei EastWest wir grundsätzlich jedes Boot, das wir in unser Angebot aufnehmen, aus dem Wasser gekrant und vom Masttopp bis zum Kiel durchgecheckt. Unseren Profis in der Werft entgeht dabei nichts: „Wir legen viel Wert darauf, dass nicht nur kosmetische Dinge erledigt werden, sondern dass die Yacht auch technisch in einem einwandfreien Zustand ist. Und zwar so, dass man sofort damit ablegen und zur Reise aufbrechen kann.“, sagt Mathias Kalmutzke: „Ein Gebrauchtboot-Angebot soll sich in nichts von dem Pflegezustand unterscheiden, in dem unsere Charter-Yachten sind oder die unserer Kunden, die man hier um uns herum sehen kann.“

Noch ein Schmuckstück: Eine ganz besondere LINSSEN!

Manche Yachten brauchen dann mehr, manche weniger Refit: Zurzeit haben wir eine sehr interessante LINSSEN Grand Sturdy 35 im Angebot: „Das ist so ein Beispiel.“, erklärt Mathias: „Diese Yacht hat sich damals Yvonne Linssen, also die Eignerfamilie der Werft, für sich selbst privat bauen lassen. Die hat also von Werk aus einige ganz spezielle An- und Umbauten, die es bei den Booten eigentlich gar nicht gibt. Aber darum geht es hier gar nicht: Der Mann, der dieses Boot dann von Frau Linssen abgekauft hat, muss nun leider aus gesundheitlichen Gründen den Wassersport aufgeben.“ Mathias erklärt, dass es an dieser tollen Yacht bis auf die Anoden eigentlich gar nichts zu machen gab. „Bei einem solchen Angebot hat der nächste Eigner natürlich wahnsinnig Glück – erstmal die Yacht selbst, und dann der Fakt, dass sich alle Eigner so gut um das Boot gekümmert haben, dass der Zustand „wie neu“ ist.“

So eine Chance hat man nicht alle Tage

So etwas erfreut uns natürlich. Aber selbstverständlich kommen nicht alle Gebrauchten in einem solchen Zustand zu uns. „Klar kann und sollte man von keinem gebrauchten Schiff erwarten, dass es wie neu ist. Daher machen wir uns ja auch die Mühe, die Boote vor dem Verkauf so aufzuarbeiten, dass wir diesem Zustand so nahe wie möglich kommen.“ Das alles, so sagt Mathias, geht natürlich auf Kosten und zu Lasten des Verkäufers. Der aber hat immer ein Interesse an diesen Arbeiten, denn dadurch wird nicht nur der Verkaufswert der Yacht entscheidend gesteigert – und damit der Verkaufserlös für den ehemaligen Eigner – sondern auch der Stress minimiert: „Am Ende will der Verkäufer einfach nur schnell verkaufen. Und der Käufer will ablegen und losfahren. Keiner kann Stress oder Streit gebrauchen. Auf allen Seiten lohnt sich diese Mühe also und zahlt sich doppelt und dreifach aus!“

Die Vorteile bei EastWest: Wir haben eine voll ausgestattete Werft!

Wir können diesen Service bei EastWest auch deshalb anbieten, weil wir eine eigene, voll ausgestattete Werft haben. Hier können wir alle anfallenden Arbeiten an einem Schiff in allen Gewerken ausführen lassen. Bootsmotoren, Steuerungssysteme, Tank- und Rohe, Elektrik und Bord-Elektronik bis hin zum ganzen Stolz vom Yacht-Zentrum, der Bootslackiererei: „Gerade bei den Stahlyachten von LINSSEN, aber auch bei vielen anderen Bootsmarken, ist die makellose und vor allem professionelle Lackierung nicht nur Teil der Yacht-Ästhetik, sondern Korrosionsschutz und damit ganz entscheidend für den Wert des Bootes.“ Wir treffen in der Lackiererei eine frisch eingerüstete LINSSEN: Hier werden demnächst genau solche Arbeiten ausgeführt.

Status-quo in der Lackier-Werkstatt

„Natürlich liegt es im Ermessen des Verkäufers, Art, Umfang und damit natürlich auch die Kosten eines solchen Refits mit uns gemeinsam festzulegen“, meint Mathias. Wir haben dabei natürlich immer das Kosten-Nutzen-Verhältnis im Auge! Aber eine Lackierung ohne Rostblasen, Abplatzer oder wenigstens ein vernünftig polierter Rumpf ohne stumpfe Stellen macht schon Einiges her! „Es ist schon witzig, aber manchmal, wenn die Gebrauchten dann aus dem Refit kommen, können sich die Verkäufer auf einem nur noch schwer von ihnen trennen. Oft heißt es dann, dass wir uns ruhig noch etwas Zeit mit dem Verkauf lassen sollen.“

Niemals ein Boot ohne Besichtigung kaufen. Schon gar kein Gebrauchtes.

Mathias empfiehlt jedem, der sich ein gebrauchtes Boot kaufen will, immer mindestens einen Tag direkt vor Ort zu sein, um die Yacht genauestens in Augenschein zu nehmen. „Das Boot sollte auch an Land stehen oder wenigstens ausgekrant werden“, denn nur so könne man eventuelle Schäden am Unterwasserschiff sehen und den Zustand von Rumpf, Anhängen und Anoden beurteilen. Sie erinnern sich an den Beginn dieses Textes? Daher der Winter: Jetzt stehen sowieso alle Yachten draußen.

Lust auf eine Besichtigung? Kein Problem!

Wer bei Mathias im Yacht-Zentrum einen Termin macht, der bekommt uneingeschränkten Zugang zur Yacht. Innen wie außen. „Das ist im Winter natürlich auch deshalb viel angenehmer, weil es bei uns ruhiger ist. Der Hafen ruht, es herrscht kein Charter-Betrieb und auch die Interessenten sind entspannter.“ Das einzige, an das man sich jetzt gewöhnen sollte, ist die Kälte: Denn die Boote sind nicht beheizt und bei vielen Yachten haben wir selbstverständlich die Batterien abgeklemmt oder gar für die Batteriefarm ausgebaut. Auf Wunsch können diese natürlich kurzfristig eingebaut werden, damit man unter Deck auch das Licht einschalten kann. „Ansonsten einfach dicke Wollsocken mitbringen!“, meint er, lächelt und schließt eine der LINSSEN-Yachten für uns auf.

Unter Deck fällt uns auf, dass die Gebrauchten nicht riechen. „Ja, Spak-Geruch und Diesel-Gestank sind echt ein Problem auf vielen Gebrauchtbooten“, bestätigt auch Mathias. Im übrigen ist allzuviel davon ein Alarmsignal: Stehende Feuchtigkeit und Schimmel sind gesundheitsschädigend und können auf Lecks hindeuten. Dieselgestank sagt auch etwas über den Pflegezustand der Bootsmaschinen aus. „All das checken wir natürlich. Meistens sind die Gebrauchtyachten, die wir vermakeln, ja sowieso Kundenyachten, die wir eingehend verkauft haben. Dadurch waren sie auch meist bei uns in der Wartung. Spak, Schimmel und Diesel-Pest haben da keine Chance.“ Und wenn doch, wird das behoben: Ozongerät und Werft-Refit sei Dank.

Picobello. Auch und vor allem unter Deck!

Selbstverständlich sind alle beim Yacht-Zentrum gelisteten Gebraucht-Angebote auch an einem EastWest-Standort vorhanden. Vorzugsweise direkt hier bei uns in Zehdenick. „Das bedeutet auch, dass alle persönlichen Gegenstände von Bord verschwinden müssen“, sagt Mathias: „Wir wollen ja die Neuboot-Erfahrung für den Interessenten, da können wir nicht die Bilder Lieblingskatze oder die kleine Seemannsknoten-Kunde im Rahmen gebrauchen.“ Das dann leere Boot wird nach seiner Aufbereitung immer durch einen Profi-Fotografen dekoriert und für die Gebrauchtboot-Plattformen komplett durchfotografiert: Im Netzt finden Sie daher immer schicke Fotos, kaum Eigner-Fotos.

Auch von Außen immer eine Augenweide

Ebenso von Außen: Stolz und Markenzeichen einer LINSSEN ist immer irgendwie auch die Wieling. Sie gehört zu dieser Yacht einfach dazu. Am Pflegezustand der Wieling erkennt man die Sorgsamkeit und auch die Manövrierkompetenz des Voreigners. Bei EastWest wird die dann natürlich ebenfalls entweder nur gereinigt und erneuert, oder ganz ausgetauscht: „Für ein Date schminkt sich die Dame oder rasiert sich der Herr ja auch“, sagt Mathias und grinst wieder ein bisschen. Rumpf und Aufbauten werden professionell tiefenpoliert, Chromteile zum Glänzen gebracht und alles so aufbereitet, dass man als Interessent schon von Weitem Lust bekommt, sofort ablegen zu wollen. Das Auge isst eben auch mit.

Gebrauchtbootkauf von privat oder vom Händler?

Wie läuft das alles dann am Ende vertraglich ab? Mathias erklärt, dass es grundsätzlich zwei Optionen beim Gebrauchtbootkauf vom EastWest Yacht-Zentrum gibt. „Die meisten Gebrauchtboote vermitteln wir nur. Das bedeutet, dass wir die Yachten refitten, aufbereiten und uns um die Vermarktung der Yacht kümmern. Wir zeigen Interessenten die Boote hier vor Ort und sortieren für den Besitzer und Verkäufer die Interessenten vor.“ Ein Kaufvertrag kommt dann aber „von Privat an Privat“ zustande.

Wie klären Sie das vertragliche beim Gebrauchtbootkauf?

Gar nicht so selten sind aber auch Inzahlungnahmen besonders neuwertiger Gebrauchtboote oder wenn ein Kunde eine neue Yacht bei uns bestellt. „Bei diesen Yachten lohnt sich für uns der gewerbliche Weiterverkauf. Die meisten Händler und Makler scheuen das aber, weil man dann laut Gesetz wieder ein volles Jahr die komplette Gewährleistung mit allem Service geben müsste.“ Das sei für viele Händler ein zu großes Risiko (da man die Yachten, die Marken und eventuell versteckte Fehler nicht kennt) und deshalb ist diese Variante eher selten. „Wir geben aber natürlich gern die Gewährleistung, weil wir erstens die Yachten ja von A bis Z gecheckt und auch refitted haben, und weil wir zweitens meisten diese Boote gut kennen, weil es sowieso Yachten bestehender Kunden sind, die bei uns in der Wartung waren.“, erklärt er.

Auf den seriösen Verkäufer und Makler kommt es an!

Wenn Sie sich also für ein Gebrauchtboot interessieren, ist der gewerbliche Weiterverkauf mit Gewährleistung schon mal ein Indikator für die gute Qualität und den Zustand der Yacht, sagt Mathias. Dennoch heißt das natürlich auch wiederum nicht, dass Käufe von Privatverkäufern unsicherer oder diese Boot schlechter sind. „Man muss sich so oder so die Yacht und auch die Verkäufer ganz genau anschauen. Ebenso das Vertragswerk“, rät Mathias. Bei EastWest jedenfalls sind beide Vertragsformen ein Garant für eine tolle gebrauchte LINSSEN.

Mit Sicherheit ein Gebrauchtboot kaufen: Ihre LINSSEN mit EastWest

Wie das ganz praktisch abläuft erklärt uns Mathias, als wir wieder im schwimmenden Verkaufsbüro von EastWest sind. Ein frischer Kaffee wird aufgebrüht, es duftet nach Weihnachtskeksen. Mathias setzt sich an den großen Meeting-Tisch und legt eine schwere, dicke Ledermappe auf den Tisch. Das LINSSEN-Logo ist auf die Front eingeprägt. Der Reißverschluss geht rundherum auf: „Das ist eine Bootsmappe.“, hebt er an: „Jedes einzelne Boot bei uns hat so eine.“

Die Bootsmappe: Hier kommt alles auf den Tisch!

Die Bootsmappe gehört zu jeder LINSSEN-Yacht dazu und sollte sich daher auf jedem Schiff befinden. „Neuerdings werden die meisten hier noch gedruckten Dokumente durch digitale Formen ersetzt“, erklärt er und klappt ein schickes Tablet auf. Auch hier erscheint das LINSSEN-Logo, wenig später lädt eine Benutzeroberfläche. „Auf diesem Tablet – oder gedruckt in der Mappe – befinden sich nicht nur alle Handbücher und Garantie-Unterlagen des Bootes, sondern auch das im Verkaufsfall wichtigste Dokument überhaupt. Das Wartungsheft.“ Hier sind alle Wartungen von der Werft vorgebenen: Wann muss was gemacht werden?

Ob diese Wartungen auch sachgemäß und pünktlich durchgeführt worden sind – und das auch von zugelassenen, zertifizierten Service-Partnern, darüber gibt das Wartungsbuch Aufschluss. Und zwar rigoros: „Wenn sich hier ein Wartungsstau ergibt, der Voreigner etwas geschludert hat oder auch nicht-zugelassene Leute am Boot hat werkeln lassen, wir sehen es.“ Auch anhand dieses Buches kann Mathias später den Refit-Plan für eine Yacht erstellen, die neu in unser Gebraucht-Portfolio übernommen werden soll. „Hier zeigt sich dann, ob der Voreigner das Boot wirklich scheckheftgepflegt hat …“

Lassen Sie uns sprechen

Am Ende jedenfalls, wenn die Yacht unsere Werft verlässt und aktiv gelistet wird, ist das Wartungsheft auf dem neuesten Stand. Alle Services sind gemacht, alle Verschleißteile erneuert, alle Schäden repariert und der Gesamtzustand möglichst nahe einem neuwertigen Zustand angenähert. „Jeder Gebrauchtboot-Käufer wird bei uns wie ein Neuboot-Kunde behandelt“, beendet Mathias diesen kleinen Exkurs: „Mindestens einen Tag, gern auch mehre Tage, Einweisung mit Skipper-Training, die Übergabe der kompletten Dokumentation und natürlich der gesamte Service unserer Marina mitsamt Liegeplatz. Wir machen da keinen Unterschied.“ Wir finden, das klingt mehr als gut!

Sehen wir uns in Zehdenick? Oder auf der BOOT in Düsseldorf?

Jetzt verstehen wir, warum auch zwischen Heiligabend und Silvester im LINSSEN- & DELPHIA-Hausboot in Zehdenick die Lichter an sind. Die schönen weihnachtlichen LED-Ketten ebenso, wie die Arbeitslampe am Schreibtisch bei Mathias: Es ist Weihnachtszeit, aber irgendwie auch Gebrauchtboot-Zeit. „Ich mag die Ruhe in diesen Tagen. Und ich mag es auch, wenn Interessenten zum Schnacken anrufen oder für eine Besichtigung vorbeikommen. Alle sind jetzt irgendwie entspannter.“ Und der Kaffee, so sagt er, schmeckt mit den selbstgebackenen Plätzchen auch irgendwie besser. Kommen auch Sie vorbei, wenn Sie möchten: Wir haben jede Menge toller gebrauchter LINSSEN-Yachten am Start!

Wir wünschen Ihnen ein Frohes Fest & einen guten Rutsch!

Wenn Sie sich eher für eine nagelneue Yacht interessieren, dann treffen Sie uns in einem ganz anderen Setting, nämlich im Trubel der größten und wichtigsten Wassersportmesse der Welt: Vom 17. bis 25. Januar steht Mathias Kalmutzke für Sie auf dem LINSSEN YACHTS-Stand in Düsseldorf. Sebastian Maaß treffen Sie gleich nebenan bei den Yachten von DELPHIA. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Und nun: Ein frohes, ruhiges und gesegnetes Weihnachtsfest für Sie, Ihre Familien und Lieben! Kommen Sie gut nach 2026.

Bis bald, Ihr

EastWest-Team

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