Ihr perfekter Tag bei LINSSEN
Mit Kunden und Interessenten in die Werft in Holland
Jetzt, wo der Frühling endlich volle Fahrt aufgenommen hat, wachen nicht nur die Blümchen und Bäumchen auf, sondern auch das Interesse vieler Bootskäufer und Bootskauf-Interessenten. Wir freuen uns sehr über Ihr wiedererwachendes Interesse an den Motoryachten von LINSSEN: Sowohl Besuche bei uns in Zehdenick, wo wir stetig alle aktuellen Modelle der Werft in unserer Charterflotte vorhalten (und Ihnen gern nach Vorfügbarkeit und Absprache zeigen), als auch Anfragen, mit uns in die Werft nach Holland zu fahren, steigen merklich. Wir haben Sie im letzten Artikel zu unserer LINSSEN-Frühlingsshow am 25. und 26. April eingeladen – heute nehmen wir Sie mit in die Werft.
Warum lohnt sich ein Werftbesuch? Nun, die Yachten als Endprodukt überzeugen natürlich schon an sich. Die Bauqualität, das Finish und das Design sind einzigartig und hochwertig. Das wissen Sie, weil Sie die Yachten auf verschiedenen Messen und Events oder auch vielleicht schon einmal selbst bei einem Charter-Urlaub – den wir vor einem Kauf immer empfehlen, um sicher zu gehen – getestet haben. Was aber ist das Geheimnis der hohen Bauqualität? Und mithin auch der Grund für den zugegeben hohen, aber mehr als gerechtfertigten Preis? Das sehen Sie nur in der Werft.
Werftbesuch für Bootskäufer: Abnahme Ihrer neuen Motoryacht
Es gibt grundsätzlich zwei Gründe, in die Werft zu Fahren: Entweder zur Abnahme Ihres gerade fertiggestellten Schiffes oder in Vorbereitung der Unterzeichnung eines Kaufvertrages. Ersteres findet letzte Woche statt, wo wir eine nagelneue LINSSEN Grand Sturdy 40.0 AC zusammen mit unseren Kunden abnehmen. Eine Bootsabnahme dient dem Zweck, dass Sie (und wir als Ihr Händler) das neue Boot noch direkt in der Werft kontrollieren können – und schon die erste Einweisung in das Schiff erhalten.
Sie ist noch nicht die eigentliche Übergabe, die aus rechtlichen und mehrwertsteuertechnischen Gründen später bei uns in Deutschland stattfinden wird. Warum lohnt sich die Anreise nach Maasbracht in Holland, immerhin mehr als 600 Kilometer von Berlin entfernt, oder knapp eine Autostunde von Düsseldorf? Als Fachhändler mit dutzenden LINSSEN-Kunden auf dem Wasser und einer eigenen Charterflotte von ca. 30 Schiffen sind wir natürlich Kenner der Yachten – eine Einführung in Ihre neue Yacht durch (übrigens perfekt Deutsch sprechende) Werft-Mitarbeiter ist allerdings immer einen Tick detaillierter, ein bisschen authentischer und mit dem holländischen Charme eines Werft-Spezialisten gewürzt irgendwie auch einprägsamer. Finden wir zumindest.
Mathias Kalmutzke, Verkaufsleiter bei EastWest und ausgeprägter LINSSEN-Fachmann sagt, dass die Werft-Abnahmen vor den Übergaben in Deutschland den Neu-Eignern die Chance geben, von den Mitarbeitern grundsätzlich einen perfekten Überblick über die Boote zu erhalten: „Die Details, eventuelle Nachfragen und individuelle Dinge machen wir dann bei der Übergabe der Yacht einige Wochen später, wo immer nochmal Fragen auftauchen, die sich in der Zwischenzeit ergeben haben.“ Es ergänzt sich prima. Und keine Sorge: Wenn wir „Abnahme“ sagen, dann meinen wir eine Abnahme, bei der Sie als frisch gebackene Bootsbesitzer auch und vor allem bis in die hintersten Winkel des Bootes geführt werden – dorthin, wo die Technik sitzt.
Selbstverständlich gehört zu einer Werftabnahme auch die Probefahrt, die auf der Maas vor dem großen Werftgelände mit den hohen Hallen besonders beeindruckend ist. Schnell lassen wir den industrie-artigen Hafenbereich hinter uns und können die Natur genießen. Wir zumindest, denn Sie haben meist voller Aufregung und Begeisterung alle Hände voll zu tun – oftmals mit freudig zitternden Händen – Ihr Schmuckstück zu steuern. Keine Angst: Wir selbst wie auch die Profi-Skipper von LINSSEN sind immer an Ihrer Seite. Wir testen die Yacht bei allen Fahrstufen, zeigen, wie Sie Bug- und Heckstrahlruder benutzen und trainieren gern ein bisschen an- und ablegen.
Hochwertiger Werftbau – besonders für zukünftige Bootskäufer interessant!
Wir empfehlen unseren Gästen für einen Besuch bei LINSSEN immer mindestens einen vollen, besser aber zwei Tage vor Ort zu sein. Nachdem Mathias Kalmutzke in den Jahren unserer LINSSEN-Partnerschaft schon an die hundert Mal hier war, kann er Sie im voraus bei der Planung mit Hotel-Empfehlungen und Tipps für die Reise versorgen. Die Zeit sollten Sie sich nehmen, denn eine ausführliche Werft-Führung, die muss sein!
Kaufkunden einer LINSSEN, vor allem aber Erst-Käufer und Unentschlossene bekommen so einen Einblick in die Produktion: Das Ziel ist es, ein Verständnis bei Ihnen dafür zu schaffen, was die LINSSEN ausmacht, wie die Mitarbeiter den hohen Grad an Qualität, Robustheit und Haltbarkeit herstellen und natürlich auch dafür, dass diese Qualität selbstverständlich ihren Preis haben muss. Alles beginnt in der Stahlbauhalle, dem ersten Highlight der Tour. Hier werden Boote noch wie echte Schiffe gebaut: Mit einem Kiel, mit Spanten, mit einer Beplankung. LINSSEN, das sind schöne, moderne Verdränger aus Stahl. Wer Fragen zu diesem Werkstoff hat, ist hier genau richtig!
Denn immer wieder fällt uns auf, dass viele Menschen eine falsche, veraltete oder verklärte Vorstellung davon haben, was Stahl kann und was ihn ausmacht. Gerade in einer Welt, in der für fast 70 Jahre die GfK-Industrie die Vorteile ihres Baumaterials über massives Marketing in die Köpfe der Skipper getrieben hat, haben es Hersteller wie LINSSEN oftmals schwer, gegen Mythen und Falschdarstellungen anzugehen. Dass eine Stahlyacht eben nicht „sofort wegrostet“, dass sie eben nicht schwerfällig und lahm ist oder aufwändig zu pflegen, das erklären Ihnen die Mitarbeiter vor Ort mit unheimlicher Sach- und Fachkenntnis. Wir ermuntern Sie ausdrücklich, sich das anzuschauen, gerade wenn Sie Zweifel daran haben, ob Stahl gegenüber GfK/Plastik Nachteile hat!
Die Metall-Arbeiter und Schweißer bei LINSSEN haben sich über die Jahrzehnte einen hervorragenden Ruf als Schiffbauer erarbeitet. Die Rümpfe sind nicht nur extrem robust und können selbst schwierige Bedingungen meistern, sondern sind sehr langlebig. Eine LINSSEN wird oft als Traumyacht, noch öfter als das berühmte „letzte Boot“ bezeichnet. Wer eine hat, braucht und wird nicht mehr von einem anderen Boot träumen. Naja, Mathias würde aus eigener Erfahrung sagen, wenn schon, dann eher von der nächst größeren LINSSEN … denn neben der Robustheit schaffen die Metallbauer sehr filigrane, handwerklich beeindruckend sauber herausgearbeitete Formen: Ungewöhnlich fließend und harmonisch für Stahlboote, die man eher als quadratische, kantige Schiffe kennt.
Die LINSSEN-Tischlerei: Ein Höhepunkt!
Neben der Stahl-Basis, auf der eine jede LINSSEN-Yacht aufbaut, ist natürlich der hochwertige und schicke Innenausbau maßgebend für die meisten Kaufentscheidungen. Die Qualität und das Niveau der Tischler-Arbeiten an Bord einer jeden LINSSEN sind über jeden Zweifel erhaben: Mathias Kalmutzke berichtet, dass vor allem Eigner mit Erfahrungen auf Booten preiswerter Serienhersteller oftmals gar nicht fassen können, mit welcher Präzision (Stichwort: Spaltmaß!) und handwerklichem Geschick ein LINSSEN-Interieur gebaut ist. Daher sind die Besichtigungen der Tischlerei immer ein ganz besonderes Highlight bei unseren Werft-Touren.
Für viele Besucher mag es überraschen, aber was auf den fertigen Yachten wie traditionelle Schreinerarbeiten aussieht, ist zu einem großen Teil mit hochmodernen Präzisionsmaschinen hergestellt. LINSSEN hat als eine der ersten Werften schon früh in die Anschaffung von CNC-Maschinen, Fünf-Achs-Fräsen oder eignen Laminier-Robotern investiert. Da die Yachten komplett und millimetergenau als CAD-Computermodelle im Rechner konstruiert werden, können diese Daten dann von solchen Maschinen in Rohteile für die Möbel umgewandelt werden, die absolut keinerlei Abweichungen oder Fehler enthalten.
Es ist faszinierend zu sehen, wie in wenigen Minuten Möbelbauteile entstehen, für die ein Schreiner sonst mehrere Stunden brauchen würde. Und welche dann natürlich die bei Handarbeit vorkommenden Abweichungen enthalten würden. Alle Möbelteile des Innenausbaus einer modernen LINSSEN sind computergesteuert hergestellt – das Aufbauen der einzelnen Module, vom Schrank über die Pantry bis zum Salon, erfolgt dann in Handarbeit. Dennoch: Nicht alles ist computergesteuert. Viele Teile werden noch heute von der geübten Hand eines fachkundigen Tischler-Meisters hergestellt, wie die wunderschönen hölzernen Steuerräder, manch Handlauf oder Kantholz. Dort, wo es sinnvoll ist, nutzt LINSSEN selbstverständlich modernste Technik. Nie aber zum Preis von Qualität oder Stil. Da, wo die Möglichkeiten der Roboter an ihre Grenzen stoßen, sorgen die talentierten und flinken Hände der Handwerker für wunderschöne Möbelteile.
Auch wenn Ihre LINSSEN mit Fug und Recht als „semi-custom“ Yacht bezeichnet werden kann, also ein Einzelbau mit hohem Individualisierungsgrad, sind die Yachten natürlich Serienboote. Durch die weitere Modularisierung kann die Werft Synergien schaffen, kann Prozesse vereinfachen und zusammenfassen, kann effizienter arbeiten. Die Prozess-Manager der Werft erklären bei einem Rundgang eindrucksvoll, wo durch mitunter nur kleine Eingriffe große Effekte erreicht werden können. Mehr und mehr wächst in unseren Besuchern damit das Verständnis für die Marke und die Qualität einer Yacht von hier. Eine „Sendung mit der Maus“ für Erwachsene – und zum Anfassen!
Sie dürfen – und sollen! – in alle Ecken schauen …
Besonders schön ist ein Werftbesuch, wenn Sie Ihre eigene Yacht mitten im Bauprozess und im Entstehen besichtigen. Auch das arrangieren wir für unsere Bootskaufkunden gern: Hier sehen Sie unsere Eigner, wie sie zum ersten Mal den Fuß an Bord ihrer sich im Ausbau befindlichen LINSSEN 50 Variotop befinden. Die Emotionen sind bei einem solchen Besuch besonders groß, denn nach dem großen Schritt, einen Kaufvertrag für eine neue Yacht zu unterschreiben, sieht man nun endlich zum ersten Mal das Boot „in echt“.
Klar, das Boot ist noch unfertig. Es ist offen. Maschinen sind zu sehen, Kabel ragen aus allen Ecken und Enden hervor. Installierte Teile sind abgeklebt und hinter Schutzfolien oder unter Tritt-Platten versteckt, viele Bereiche sind noch roh, rauh oder mit dem Staub der der Arbeit verschiedener Gewerke bedeckt. Das hat seinen ganz eigenen Charme, etwa wie die Besichtigung des Rohbaus Ihres Eigenheims. Aber es hat auch etwas Nützliches, vor allem für die späteren Skipper und Schiffsführer: Denn solche Besuche bieten Ein- und Ausblicke, die man später beim fertigen Schiff nie wieder haben wird.
Warum das wichtig ist? Der Verlauf von Kabelkanälen, von Leer-Rohren (für spätere Upgrades), die Dämmung oder auch die Heizung, Klimaanlage und andere Installationen lassen sich am offenen Boot perfekt nachvollziehen. So erhalten Sie ein Grundverständnis dafür, wie die Yacht „im Inneren“ funktioniert. Das wird später bei der Wartung, bei eventueller Auf- oder Nachrüstung von Teilen und auch bei der Fehlersuche bei Ausfällen helfen. In jedem Fall aber schafft es Vertrauen darin, dass Ihre Yacht auch hinter den schicken Paneelen und Verblendungen handwerklich solide und hochwertig gebaut ist!
Wir ermuntern Sie, bei Ihrem Werftbesuch alles zu fotografieren und zu dokumentieren. Wir ermuntern Sie auch, uns und vor allem den begleitenden Werft-Spezialisten all Ihre Fragen zu stellen – von den großen Dingen bis zu den vermeintlichen Kleinigkeiten. Denn wir haben gelernt, dass es oftmals eher die unbedeutend erscheinenden, kleinen Dinge sind, die bei unentschlossenen Interessenten für Verwirrung oder Skepsis sorgen: Egal was, egal wie klein, die Spezialisten hier bei LINSSEN freuen sich, Ihnen voller Stolz genau zu zeigen und zu erklären, wie diese Dinge bei ihren Schiffen gelöst sind oder funktionieren! So offen, so ehrlich, erlebt man selten eine Werft – bis hin zum Treffen mit der Linssen-Familie. Denn traditionell nimmt sich immer mindestens ein Mitglied der traditionsreichen Inhaber-Familie Zeit, die Besucher persönlich zu treffen. Welche Werft kann das noch bieten?
Mit EastWest in die LINSSEN-Werft
Apropos „unentschlossen“: Als potenzieller Kaufkunde und Besitzer in-spe einer LINSSEN sind Probefahrten natürlich ein wichtiger Bestandteil des Entscheidungsprozesses. Das gilt für LINSSEN genauso, wie für jedes andere Boot einer jeden anderen Marke: Sie sollten mindestens immer eine Probefahrt machen, bevor Sie sich entscheiden. Maßgeblich ist dabei, wieviel Zeit Sie sich nehmen und wieviel Zeit Sie von Ihrem Händler oder der Werft bekommen. Wenn wir mit Ihnen eine Probefahrt machen, fragen wir daher vorweg immer, was genau Ihnen wichtig ist, was Sie testen oder erfahren wollen – und passen sowohl den Umfang als auch das „Programm“ entsprechend an.
Hier sind wir mit Interessenten unterwegs: Ziel dieser Probefahrt war es, den Komfort und den Platz an Bord dieser fantastischen, offenen Yacht hautnah zu erleben. Wie sitzt und steuert es sich hier? Wie fühlt man sich als Gast auf den verschiedenen Plätzen an Bord wohl? All das sind Fragen, die – wenn wir es im Vorfeld wissen – eine Probefahrt nicht nur „schön“, sondern auch sinnvoll im Sinne einer Kaufentscheidung machen. Unseren Kunden hier war zudem noch wichtig, das neue Stabilisator-System zu testen: Zwar konnte die Maas an diesem wunderbaren Tag nur mit einer kleinen Kabbelwelle dienen, die Technik zeigte aber trotzdem, wie ruhig das Boot liegt und wie schnell so ein System reagiert.
Mathias Kalmutzke rät in jedem Fall zu einer Probefahrt: Mit einer Art Liste, die man durchgehen kann, ergänzen sich sich der Genuss an Bord und das Ausspannen hervorragend mit den „harten Fakten“ und wichtigen Fragen, die es zu klären gilt. Pro-Tipp von Mathias: Wer es ganz genau wissen will, wer kompletter Neuling ist oder wirklich noch sehr unsicher, der fährt am besten mit einer Woche Charter auf einer LINSSEN der avisierten Bootsgröße und des Typs. In 7 Tagen kann man ganz privat, ganz intensiv und im normalen Bord-Alltag die Yacht erleben, Dinge ausprobieren und so in Ruhe überlegen, ob das Boot die richtige Wahl ist.
Jetzt Ihr Bootskauf-Projekt starten!
So oder so: Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Ihr Bootskaufprojekt mit EastWest starten. Wir sind seit vielen, vielen Jahren die LINSSEN-Spezialisten in Zehdenick, mit einem Eigner- und Kundenstamm der bis weit über die regionalen und auch die Landesgrenzen hinaus reicht. Als Betreiber unserer eigenen Charter-Flotte bieten wir die Möglichkeit, Ihre neue Yacht im Rahmen des Kaufcharter-Modells für Sie „arbeiten“ zu lassen – perfekt in einem 1A-Topzustand durch unsere eigene Werft gehalten.
Nutzen Sie die Kompetenz unserer Yacht-Berater und vor allem die der Werft: Entdecken Sie hochwertigen Stahl-Schiffbau, der nicht nur extrem wertbeständig ist, sondern Ihnen eine Traumyacht beschert, die Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Freunden viele Jahrzehnte Spaß, Erholung und Luxus auf dem Wasser bescheren wird – versprochen!