Mindful Cruising mit mehr Power: DELPHIA startet durch!
Wie die neue DELPHIA 11 Flylounge an der Cote d´Azur angekommen ist.
Na, das verwundert Sie jetzt sicher ein wenig: Was machen die Zehdenicker in Cannes? Und vor allem, was treibt die DELPHIA – als ausgesprochene Binnen-Motoryacht und Vollverdränger – beim Yachtfestival an der Cote d´Azur? Dort, wo man eigentlich eher die Superyachten und überteuren Luxus-Schiffe für das Mittelmeer vermutet. Nun, dieser Artikel wird Ihnen ganz sicher ein wenig die Augen öffnen. Denn – ja – Cannes ist und bleibt Tummelplatz der „Reichen und Schönen“, aber das bedeutet nicht, dass eine Yacht wie die DELPHIA hier nicht auch ihre Fans finden würde – und das in vielerlei Hinsicht!
Noch immer ist das Cannes Yachting Festival vor allem im Vieux Port nebenan eine Show der Superlative: Mehrstöckige Superyachten und absolute Luxusprodukte, Scheichs, die im Heli zur Bootstour ein fliegen und Food-Truck Hot Dogs für 20 Euro. Aber, auch das ist Cannes: Nebenan, im Port Canto, gibt es „normale“ Schiffe für „normale“ Menschen zu sehen. Vom Rib über die Außenborder bis zu Reiseschiffen. DELPHIA war dieses Jahr zum ersten Mal überhaupt am Start, was werftseitig mit ganz besonderer Spannung erwartet wurde.
Diese, auch als schönste inWater-Messe der Welt (wenigstens Europas) bezeichnete Show hat sich in den letzten 10 Jahren zu einem der wichtigsten Events im europäischen Messe-Kalender entwickelt. Viele Gäste nutzen das herrliche Sommerwetter mit über 30 Grad und die tolle Umgebung noch einmal für einen letzten Sommer-Urlaub und starten in ihren Bootskauf hier in Cannes – mit dem Ziel BOOT Düsseldorf 3 Monate später. Das macht Sinn. Cannes ist so stark gewachsen, dass mittlerweile beide Yachthäfen der Stadt komplett von den Ausstellern in Beschlag genommen werden. Für uns also Grund genug, direkt vor Ort zu checken, ob sich ein Besuch für Sie lohnt.
Eine DELPHIA an der mondänen Cote d´Azur?
DELPHIA ist eigentlich auf dem ersten Blick keine Marke für die Cote d´Azur, mag man denken: Ein Vollverdränger, bei dem die praktische Nutzbarkeit ganz klar im Vordergrund steht. Kein Schiff für das „Marina Bling-bling“, nix für Scheichs und Ferrari-Angeber. Eher eine Yacht, die auf Understatement, Komfort, langsames Fahren und Entdecken abzielt. Ein Familienschiff also. Und vor allem, eine Yacht, die aufgrund ihrer Konstruktion und Motorisierung eigentlich eher etwas für den Binnenbereich ist. Was also macht DELPHIA am Mittelmeer?
Wir haben bereits darüber vor einigen Monaten berichtet, und dieser Trend setzt sich fort: Die Marke verzeichnet vor allem jetzt, wo Boote und durch die Spritpreise das Bootfahren vergleichsweise teuer geworden sind, einen regelrechten Nachfrageboom. Kein Wunder, denn selbst eine sehr gut ausgestattete DELPHIA kostet im Vergleich zu gleichwertigen anderen Marken bis zu 25% weniger im Endpreis! Dieser absolute Preisvorteil ist – und das wollen wir gar nicht leugnen – einer der Hauptgründe für die sprunghaft gestiegene Beliebtheit der Yachten.
Und zweitens hängt mit dem Preisvorteil auch zusammen, dass die eher moderat motorisierten Verdränger von DELPHIA natürlich entsprechend spritsparend unterwegs sind. Zwei Fliegen mit einer Klappe also. DELPHIA-Kunden können sich dabei auf den hohen Standard der hochwertigen Serienbau-Qualität des Beneteau-Konzerns verlassen. Ebenso, wie auf den besten After Sales-Service der Branche im Serien-Segment. Das sind schonmal zwei wichtige Pluspunkte. Und jetzt kommt´s …
Jetzt mit mehr Power!
Auch wenn wir nach wie vor die für unsere Berlin-Brandenburger und Mecklenburger Binnengewässer absolut ausreichende Standard-Motorisierung der DELPHIA-Yachten empfehlen, gibt es durchaus genug Nachfrage nach stärkeren Maschinen. Denn: Die Rümpfe sind konstruktiv wie auch strukturell so ausgelegt, dass Fahrten auf dem Meer (inklusive entsprechender Welle und Wetterbedingungen hier draußen) absolut ohne Probleme möglich sind.
Und daher hat sich die Werft nun dazu entschieden, neben den 57, 110 und 150 PS-Varianten nun auch ein neues Flaggschiff mit dem Yanmar 250 PS-Diesel auszurüsten. Damit können Eigner nun die vollen Vorteile eines mega laufruhigen Diesels bei unteren Drehzahlen (und wenig Verbrauch) ebenso genießen, wie die volle Power des Kraftpaketes bei Ozeanfahrt. Die DELPHIA 11 erreicht offiziell satte 14 Knoten Top-Speed, im Gespräch mit den Werft-Skippern wird auch von „locker 16 Knoten“ gesprochen. Und weil mit dem 250 PS-Motor diese Yacht nun endgültig als Meeresboot genutzt werden kann – warum das nicht auch dem Publikum in Cannes zeigen?
Die Gäste staunten nicht schlecht …
Und die staunten nicht schlecht. Bei den Kollegen von Beneteau oder Jeanneau sind Trawler-ähnliche Reiseschiffe schon seit vielen Jahren im Programm, sodass sich die DELPHIA 11 Flylounge hier gut in die Ausstellung integriert. Neu und vielleicht etwas ungewohnt ist dabei das moderne und zeitgemäße Außendesign, das so gar nicht dem (ehrlicherweise oftmals als „schnarchig“ bezeichnete) Trawler-Design entspricht und deshalb einen frischen Kontrapunkt setzt. Wir registrieren daher gerade jüngere Besucher und Familien um die 40 Jahre bei uns als Besucher am Stand.
Wir persönlich haben uns sehr gefreut, endlich einmal wieder einen „dunklen“ Innenausbau sehen zu können. Wir selbst haben bei uns in Zehdenick nur Ausbauvarianten in heller Eiche am Start, die von den Verkaufszahlen her auch die Masse der bestellten Schiffe ausmacht, dennoch ist es mal ganz interessant, die Möbelvarianten in dunklem Nussbaum-Holz zu sehen: Finden Sie nicht auch?
Die Designer bei DELPHIA empfehlen immer, die Farb- und Holzwahl der Schiffe mit mindestens einem Kontrast zu versehen: Wer sich also für die helle Eiche bei den Möbeln entscheidet, der sollte den dunklen Fußboden nehmen. Oder wenigstens dunklere Stoffbezüge für die Polster. Wer die dunklen Möbel wählt – wie hier zu sehen – dem wird ein heller Fußboden empfohlen. So hat das Auge einen visuellen „Anker“ – rein helle Schiffe werden schnell langweilig, rein dunkle auch.
Das Feedback der Besucher ist dabei durchweg positiv. Dabei merken wir, dass die Wahl für das Holzdesign oft auch mit dem späteren Liegeplatz und das Land oder die Region zusammenhängt, in dem Gefahren wird. Skandinavier beispielsweise bevorzugen ebenjenes dunkles Design, da es Wärme und Wohligkeit transportiert. Auch viele Deutsche mögen das „heimelige“ und klassischere, „schiffige“ am Nussbaum. Auf der anderen Seite sind die hellen Eichenmöbel freundlich, frisch und „sommerlich“ in ihrer Wirkung.
Welcher Typ Sie sind, das wissen Sie sicher selbst am besten. Wer sich noch nicht sicher ist, der kann eben genau solche Messen – und auch YouTube oder unseren Blog nutzen, um anhand der Bilder und dann eben bei Besichtigungen im Schiff herauszufinden, ob es die Eiche oder der Nussbaum werden soll. Persönlich fanden wir es vor allem unter Deck in den Kabinen super einladend und entspannend, die Nussbaum-Möbel zu haben: Eben ganz „daheim!“, so muss das auch an Bord sein, oder?
Family-Cruising und Understatement sind im Trend
Apropos Kabinen: Als klassischer Zwei-Kabiner bietet das Schiff mit einer Yachtgröße von 11 Metern Länge und knapp 4 Metern Breite fast schon als VIP zu bezeichnende Kabinen unter Deck! Auch das entspricht dem Trend und der tatsächlichen Nutzung der Yachten. Denn auch dank SEANAPPS hat DELPHIA herausgefunden, dass die Masse der Boote mit durchgehend mit zwei Personen gesteuert wird, die nur ab und zu Gäste haben.
Wozu also den Platz für drei Kabinen opfern, die dann allesamt insgesamt recht beengt werden? Die DELPHIA 11 bietet daher eine riesige Eigner-Kabine im Vorschiff mit einem schicken Island-Bett, großen Panoramafenstern und viel Stauraum in den Schränken, unter dem Bett und auch unter den Bodenbrettern. Sowie eine tolle Gästekabine, deren großes Doppelbett dank cleverer Einsätze auch schnell zu zwei Einzelkojen (für die Kids?) umgebaut werden kann. Gleiches gilt für die Badezimmer.
Denn wenn Sie eher zu zweit unterwegs sind, dann können Sie das zweite Gästebad „leer“ lassen und nur die Dusche einbauen. Dann haben Sie eine riesige XXL-Dusche, die es so in dieser Bootsklasse nicht nochmal gibt. Im Eigner-Bad vorn (in dem man auch duschen kann), arbeitet ein hochwertiges Elektro-WC und vor allem, es ist nicht alles immer nass, wenn jemand duschen war. Vor allem im Winter sehr, sehr vorteilhaft.
Wer ständig mit Gästen oder Kindern unterwegs ist, der ordert das volle zweite Bad und bietet so komplette Privatsphäre auch in den Hygiene-Bereichen an. Selbstverständlich können Wasch/Trocken-Geräte und jede Menge Zusatzgeräte bestellt werden, sodass gerade die DELPHIA 11 ein perfektes Reise-Schiff für die langen Touren und sogar das Boat Office oder den Sabbatical taugt. Wie gesagt: Wir hatten jede Menge jüngere Interessenten an Bord …
Wieviel Technik braucht man an Bord?
Die alte Frage: Sedan oder Flybridge? Wir haben uns dieses Themas schon einmal angenommen und die DELPHIA 11 in beiden Varianten direkt nebeneinander verglichen. Klicken Sie bei Interesse bitte diesen Artikel an und informieren Sie sich hier nochmals zusätzlich. Wer den Platz nach oben hat: Der nimmt natürlich die Flybridge! Ein drittes Deck für Ihren Urlaub? Da sagt man nicht nein!
Zusätzlich dazu bietet es auch für den Skipper und Steuermann mehr Sicherheit. Denn obwohl der Hauptfahrstand dank des übergroßen Panoramafensters nach vorn und dem 360 Grad Rundumblick zu allen Seiten maximale Sicherheit und Schutz bei schlechtem Wetter bietet – so sehr ist man doch auch allein, wenn sich alle bei bestem Sommerwetter draußen aufhalten können und man einsam am Rad sitzen muss. Sie kennen das sicher, oder?
Für An/Ablegen und das Schleusen ist der Hauptfahrstand erste Wahl – auch, weil Sie schnell zu den Belegklampen oder dank Außentür auf die Kaje kommen. Aber erst der Sekundärfahrstand oben auf dem Flydeck macht den Urlaub perfekt: Volle Kontrolle über das Boot, perfekte Rundumsicht – selbst auf die Badeplattform hinten – und Schatten unterm Bimini. Hier sind Sie nah bei Ihrer Familie und den Gästen und „versauern“ nicht allein unten im Salon. Wie gesagt: Wer keine flachen Brückendurchfahrten managen muss, für den stellt sich die Frage Sedan oder Fly eigentlich nicht …
Flybridge-Luxus zu einem attraktiven Bootspreis
Ein komplettes, drittes Deck zusätzlich, das ist der Luxus, den nur die Flylounge-Variante bietet. Dabei ist auch dieses Fly-Deck sehr modular gehalten und kann von Ihnen je nach Gusto ganz verschiedenartig ausgestattet werden. Den Fahrstand – der Standard ist – hatten wir schon besprochen. Hier sitzen Sie traditionell an Steuerbord, haben den großen Plotter und alle Kontrollen für Fahrstufen, Kurs und Bug/Heckstrahlruder im Griff.
Die Sicht nach vorn ist unbehindert. Wer mag, kann sich auf die Sonnenmatratze legen, mit dem Steuermann quatschen oder ein Buch lesen. Wer sich für die Umgebung interessiert, nimmt daneben auf dem „Beifahrersitz“ Platz und genießt die Aussicht auf die Natur. Dahinter tobt das Leben: Wenn Sie ankern oder angelegt haben, klappen Sie die Fahrsitz-Lehne um und sind im Handumdrehen Teil der riesigen, O-förmigen Sitzgruppe.
Unter den Sitzbänken ist viel Stauraum, den Sie nutzen können. Wir bauen hier gern einen oder auch zwei Getränke-Kühlschränke ein, sodass man nicht immer nach unten in die Pantry muss. Sie sind sehr oft hier oben und wollen das Flydeck als zentralen Ort etwas verschönern? Dann belegen wir den Fußboden mit einem PVC-Decksbelag (in verschiedenen Teak-Designs), sodass das Einheits-Weiß etwas aufgelockert wird. Hier oben mit dem Lotus Grill ein anständiges BBQ veranstalten, Gäste empfangen oder einfach nur mit der Liebsten den Sonnenuntergang genießen … was kann es Schöneres geben?!
Wer sich und seine Familie vor den negativen Auswirkungen der UV-Strahlung der Sonne schützen will, für den gibt es eine tolle Schatten-Lösung mit dem einfach und schnell zu montierenden Bimini-System. Vor allem im Hochsommer wertet der Schatten diesen Bereich enorm auf und macht eine Nutzung auch bei Sonne unbedenklich. Als Eigner sollten Sie jedoch vor der Entscheidung für die Flylounge-Variante schauen, ob die aus Platzgründen recht steil angebaute Leiter für Sie problemlos und sicher begehbar ist – gerade älteren Boots-Eignern empfehlen wir daher unbedingt, das vorher auszuprobieren.
Da die Cannes-Messe nun vorbei ist, empfehlen wir Ihnen hierzu einen Termin bei uns in Zehdenick, denn noch (!) haben wir sowohl die Sedan wie auch die Flybridge-Variante bei uns. Den Sommer über im Wasser, jetzt mit einsetzendem Herbst wieder in unseren Winterlager-Hallen im Showroom auf dem Trocken-Display. Mathias Kalmutzke freut sich über eine Email von Ihnen, dann zeigt er Ihnen die Yachten gern.
Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten mit einer DELPHIA.
Haben Sie nun Lust bekommen, selbst herauszufinden, ob und was eine DELPHIA für Sie tun kann? Zurzeit haben wir neben der 11 auch eine DELPHIA 10 Sedan bei uns in Zehdenick, die wir Ihnen gern zeigen. Notieren Sie sich bitte auch diesen Termin: BOOT & FUN Hallenmesse in Berlin unterm Funkturm vom 26. bis 29. November. Hier sehen Sie dann die DELPHIA 11 Sedan (und auch eine schicke LINSSEN!). Sie wollen das ganze Setup von DELPHIA sehen? Kein Problem …
In weniger als 3 Monaten öffnet die wichtigste Messe der Welt ihre Pforten: Die BOOT in Düsseldorf lockt dann wieder hunderttausende Boots-Enthusiasten an. DELPHIA stellt dann traditionell alle drei Yachten aus: Und das EastWest Yacht-Zentrum wird natürlich auch am Start sein. Besuchen Sie uns auf der BOOT am schönen Rhein vom 23. bis 31. Januar und entdecken Sie die Welt von DELPHIA.
Wir hoffen, dieser kleine Foto-Ausflug an die Cote d´Azur hat Ihnen gefallen? Wenn ja, kommen Sie selbst mal vorbei, es lohnt sich! Dazu haben Sie allerdings ab jetzt noch ein gutes Jahr Zeit … bis bald also?!